Vereinschronik

Der Schützenverein Römershagen wurde am 24.07.1921 gegründet. Das Bestreben nach einem eigenen Schützenverein in Römershagen ist somit im Kontext der Nachkriegszeit und dem Wunsch zurückgekehrter Soldaten aus dem ersten Weltkrieg zu sehen.

Die Gründungsversammlung wurde in der Gaststätte Wurm abgehalten. Der erste Vorstand setzte sich folgendermaßen zusammen:

1. Vorsitzender: Wilhelm Hilchenbach (Römershagen)
2. Vorsitzender: Josef Kronen (Wildenburg Bhf.)
Schriftführer: Carl Buchen (Römershagen)
Rendant (Kassierer): Heinrich Klein (Döingen)
Beisitzer: Heinrich Brüser (Dörnscheid)

Das Protokoll der Vereinsgründung aus dem Jahr 1921
Das Protokoll der Vereinsgründung aus dem Jahr 1921

Im Jahr 1922 wurde die erste Schützenfahne angeschafft. Die Kosten hierfür beliefen sich auf 6.500 Mark, eine in der Zeit enorme Summe, die die hohe Bedeutung des Schützenvereins und seiner Realisierung für die Gründungsmitglieder ausdrückt. Zum Osterfest konnte diese Fahne bereits geweiht werden, und der Durchführung des ersten Schützenfestes am 16.07.1922 stand nichts mehr im Wege. Musikalisch gestaltet wurde dieses Schützenfest vom Musikverein Heid. Glücklicher König wurde Paul Scheppe zusammen mit seiner Königin Mathilde Hilchenbach.

Mitbegründer des Schützenvereins Römershagen, die das 50jährige Jubiläumsfest 1971 noch miterlebten!
Mitbegründer des Schützenvereins Römershagen, die das 50jährige Jubiläumsfest 1971 noch miterlebten!

1923 wurde erstmalig eine Weihnachtsfeier durchgeführt, eine Tradition, die sich bis in die heutige Zeit gehalten hat. Inzwischen wird sie als Winterfeier gemeinsam mit dem Männergesangverein Dörnscheid veranstaltet, welcher seine Wurzeln in Teilen wohl auch im Schützenverein Römershagen, bzw. der hier erstmalig 1927 gegründeten Gesangsabteilung hat. Weitergehend wurde im Jahr 1923 im Rahmen der Jahreshauptversammlung ein neuer Vorstand gewählt, und in der Nachlese hierzu wurde Josef Stallwitz neuer 1. Vorsitzender. Bereits in diesem Jahr wurde er allerdings von Josef Kronen, dem vorigen 2. Vorsitzenden, abgelöst.

Bereits in dieser Zeit lässt sich eine Verbundenheit des Vereins mit Freudenberg belegen, da eine ganze Reihe der Mitglieder hierher stammen. Gerade für diese Mitglieder hatte der Verein einen offensichtlich sehr hohen Stellenwert, da sie der Vereinskasse 24.500 Mark zur Verfügung stellten. So heißt es im Protokoll der Jahreshauptversammlung von 1928 von diesen Herren, dass sie sich nirgendwo so wohl fühlten wie im Kreise der „Römerscher Schützen“.

Im Juni des Jahres 1923 erfolgte der Beitritt in den Sauerländer Schützenbund, was allerdings nichts an der Tatsache änderte, dass man mangels einer Genehmigung in diesem Jahr kein Schützenfest feiern konnte.

1926 konnten die ersten sechs Degen für die Offiziere des Vereins angeschafft werden. Auch diese Anschaffung war mit erheblichen Kosten verbunden.

Da Josef Kronen im Jahr 1926 seinen Wohnsitz wechselte, musste er sein Amt zur Verfügung stellen. Die darauffolgenden drei Jahre leitete Franz Brüggemann das Vereinsgeschehen. In diesem Jahr wurde ein erstes Preisschießen in der Gaststätte Wurm abgehalten, welche seit der Gründung das Vereinslokal darstellte. Außerdem beteiligte sich der Verein an der Anschaffung einer Kirchenglocke.

Das Jugendschutz im Verein bereits früh einen hohen Stellenwert hatte ist anhand der Protokolle aus dem Jahr 1927 ersichtlich. In diesem Jahr wurde Jugendlichen unterhalb eines Alters von 17 Jahren das Betreten der Tanzfläche generell verboten. Außerdem wurde das Mindestalter für etwaige Schützenköniginnen auf 17 Jahre festgelegt.

Die Errichtung eines ersten richtigen Schießstandes erfolgte im Jahr 1928. Hierzu wurde jedes Mitglied des Schützenvereins zu einem Mindesttagwerk verpflichtet. Diese Praktik war im Verein damals generell üblich, und wer das Pflichttagwerk nicht absolvierte musste mit Strafzahlungen oder gar mit Ausschluss aus dem Verein rechnen. Letzteres geschah in diesem Jahr übrigens auch erstmalig, da ein Mitglied den Mitgliedsbeitrag nicht entrichtet hatte.

Das darauffolgende Jahr 1929 bekam für den Verein eine ganz besondere Bedeutung. Mit Carl Buchen fand man einen neuen Vorsitzenden, der das Vereinsgeschehen in den darauffolgenden mehr als 40 Jahren leitete. Außerdem wurden in diesem Jahr die ersten Offiziersuniformen angeschafft.

Die endgültige Fertigstellung der notwendigen Grundausstattung für das Vereinsleben erfolgte im Jahr 1933, in welchem der Schützenkönig des Jahres 1930, Josef Schneider, die erste Königskette des Vereins stiftete. Im Jahr 1934 fand unabhängig vom Schützenfest erstmalig ein sogenanntes Schweineschießen auf Scheiben statt und im Jahr 1936 nahm man erstmalig am Bundesschießen in Olpe teil.

Die Jahre 1937 und 1938 seien an dieser Stelle besonders erwähnt. Denn sie stellen für unsere Jungschützenabteilung nach aktuellem Stand die erste Erwähnung dar. Die bisher angenommene Gründung der Jungschützen im Jahr 1953 war offensichtlich nur die Wiedergründung nach dem zweiten Weltkrieg, denn 1937 war Richard Buchen nachweislich Jungschützenkönig, und 1938 Antonius Fischbach.

Im darauffolgenden Jahr des Kriegsausbruches fand am 09. Juli das letzte Schützenfest vor dem zweiten Weltkrieg statt. In den meisten Regionen Deutschlands wurden Schützenvereine vielfach durch das NS-Regime verboten. Umso bewundernswerter ist es, dass in unserer Region die meisten Schützenvereine ihr Vereinsleben bis zum Kriegsausbruch aufrecht erhalten konnten. Grund für das Ende der Aktivität des Schützenvereins Römershagen war der Krieg selbst, in welchem auch zahlreiche unserer Schützenkameraden ihr Leben verloren. In der Nachkriegszeit wurden Schützenvereine von den Alliierten zunächst ganz verboten, da man sie in erster Linie als uniformierte Waffenträger betrachtete. Entsprechend wurden auch sämtliche Waffen konfisziert. Dieses Verbot wurde Anfang der 50er Jahre wieder aufgehoben, weshalb am 5. März des Jahres 1950 die erste Schützenversammlung in Römershagen nach dem zweiten Weltkrieg abgehalten werden konnte. Bereits in diesem Jahr wurde wieder ein Schützenfest veranstaltet, und im Folgejahr konnte man anlässlich des 30-jährigen Bestehens das erste Jubiläumsschützenfest feiern. Hierbei wurde auch das erste Kaiserschießen veranstaltet, aus welchem Johannes Stahl als Sieger hervorging. Die Zeit der Regentschaft war zu diesem Zeitpunkt noch auf die enorme Zahl von 25 Jahren festgelegt. Die Mitgliedschaft im Kreisschützenbund begann ebenfalls 1951.

Aus dem bereits erwähnten ersten Jungschützenkönigsschießen nach dem zweiten Weltkrieg ging 1953 Josef Hilchenbach als Regent hervor.

Die heutzutage vorhandene Kontinuität in der Festmusik war in der damaligen Zeit offensichtlich noch nicht gegeben. So wurde das Schützenfest 1954 bspw. durch die Musikkapelle Niederfischbach gestaltet, und das Jubiläumsschützenfest 1961 durch den Musikverein Freudenberg. Dieses relativ breite Ortsspektrum kann allerdings wohl als Indiz für eine breit gefächerte regionale Bedeutung betrachtet werden.

Die im Jahre 1955 in der St.-Marien-Kirche Römershagen errichtete Gedenktafel mit den Namen der gefallenen Soldaten beider Weltkriege wurde vom Schützenverein gestiftet.

Ein definitives Problem in der damaligen Zeit stellte die Örtlichkeit für die Ausrichtung des Schützenfestes dar. So feierte man bspw. 1955 einmalig auf dem Hof Schneider und 1959 auf der Weide Bleichewiese von Josef Brüser. Diese Schwierigkeit konnte aber 1960 durch den Kauf des Schützenplatzes am Zollstock beseitigt werden, welchen man für die Zukunft herrichtete und noch im selben Jahr eine feste Toilettenanlage erbaute.

Die enge Verbundenheit zum bereits erwähnten Gesangverein lässt sich auch bereits in dieser Zeit belegen, da man gemeinsam die Ehrungen der Gefallenen durchführte und der Gesangverein weitergehend für die Schießbude auf dem Schützenfest zuständig war.

Das am Zollstock erworbene Gelände sollte für die Zukunft mehr als nur ein einfacher Platz zur Durchführung der Aktivitäten werden. Entsprechend beschloss man im Jahr 1963 auf einer außerordentlichen Generalversammlung nach Besichtigung mehrerer Hallen und einer Kostenermittlung von voraussichtlich 40.000 DM einstimmig den Bau einer eigenen Schützenhalle, welche durch tatkräftiges Engagement bereits 1964 fertiggestellt werden konnte. Im Juli feierte man Richtfest, und im September fand das erste Schützenfest in der neuerbauten Halle statt. Außerdem zu erwähnen ist in diesem Jahr die Primiz des Jungpriesters Antonius Brüser.

Schützenversammlungen wurden aber nach wie vor außerhalb der Schützenhalle abgehalten, da diese in der damaligen Form hierfür kaum geeignet war. So gastierte man z.B. im Jahr 1965 in der Gaststätte Klein Tirol in Hohenhain. Seit diesem Jahr finden auch die regelmäßigen gegenseitigen Besuche mit unseren Schützenfreunden aus Darup statt, eine Verbundenheit, die bis heute hält und ihren ersten Ursprung bereits in Kontakten von 1959 hat.

1967 entschied man sich dann dazu, die bereits erwähnten Weihnachtsfeiern durch eine gemeinsame Winterfeier mit dem Männergesangverein zu ersetzen.

Da die Schützenhalle in ihrer damaligen Form eben kaum geeignet für Versammlungen war, trennte man im Jahr 1968 einen Versammlungsraum ab.

Im Jahr 1970 schossen die Jungschützen auf dem jährlichen Schützenfest erstmalig auf Scheiben. Außerdem trat in diesem Jahr Carl Buchen nach nun mehr als 40 Jahren von seinem Amt des 1. Vorsitzenden zurück. Daraufhin ernannte man ihn umgehend zum Ehrenvorsitzenden. Alfred Hesse, heute ebenfalls Ehrenvorsitzender, ersetzte ihn in seiner bisherigen Funktion.

Und auch das gute Stück, das Sie nun in Ihren Händen halten, hat Geschichte: 1971 wurde das erste Jubiläumsfestbuch erstellt. Des Weiteren wurde Johannes Stahl nach 20 Jahren in seiner Funktion als Kaiser von Richard Buchen abgelöst. Grund hierfür war ein Versammlungsbeschluss, welcher die bisherige Amtszeit von 25 Jahren für zu lange befand und in Zukunft auf 20 Jahre reduzierte. Nachdem in diesem Jahr noch der Musikverein Hünsborn für die Festmusik zuständig war, wurde im darauffolgenden Jahr erstmalig der Musikverein „Treue“ Ottfingen zum Schützenfest verpflichtet. Zusätzlich zu den von den Jungschützen nun immer öfter durchgeführten Preisschießen stiftete Bruno Reer im Jahr 1973 die erste Jungschützenkönigskette für den Verein.

Die nächsten Jahre waren vor allem durch weitere Baumaßnahmen geprägt: Bau eines neuen Kugelfanges aus Sicherheitsgründen, Befestigung des Hallenbodens durch Teer und Erneuerung der Fenster und der kompletten Entwässerung an der Halle. Nebenher wurde die bisherige Satzung zum Erhalt der Gemeinnützigkeit verändert und im Jahr 1978 erfolgte ein weiterer Versammlungsbeschluss, der die Kaiserwürde auf nun mehr zehn Jahre reduzierte. Nachdem Carl Buchen bis zu diesem Jahr noch als Geschäftsführer tätig war, wurde er von Albert Buchen abgelöst.  Außerdem baute die Jugendgruppe den in der Schützenhalle vorhandenen Versammlungsraum aus.

1979 wurde der bisherige zweitägige Festablauf auf den auch heute noch üblichen Ablauf von drei Tagen geändert. Da die Gaststätte Klein in Rothemühle im Jahr 1980 für die immer steigende Größe der Winterfeier zu klein geworden war, beschloss man diese Feier in die Gaststätte Eichert nach Ottfingen zu verlagern. 1981 wurde Hans Simon Kaiser, man schaffte die erste eigene Bestuhlung an und 1982 stiftete Waldemar Schipper dem Verein eine neue Kaiser- und eine neue Königskette. Richard Buchen ersetzte 1985 Johannes Wulf in seiner Funktion als Major.

Im Jahr 1986 wurde dann neben der Neuerstellung des Toilettentraktes und der Neuverglasung der Halle die Kaiserwürde nochmals reduziert auf fünf Jahre. Richard Buchen wurde zum 2.Mal Kaiser.

Gleich drei Jubiläen galt es im Jahr 1989 zu begehen: Antonius Brüser feierte in der Schützenhalle in Römershagen sein 25-jähriges Priesterjubiläum, der Ortsverein der Malteser wurde ebenfalls 25 und der Musikverein „Treue“ Ottfingen beging sein dreißigjähriges Bestehen.

Eine Erneuerung des Hallendaches erfolgte im Jahr 1990. Im Jahr darauf schaffte man außerdem eine neue Schützenfahne anlässlich des 70-jährigen Vereinsbestehens an. Neuer Kaiser wurde Hermann Buchen. Alfred Hesse trat im Jahr 1993 nach der ebenfalls bemerkenswerten Zahl von 23 Jahren vom 1. Vorsitz zurück. Entsprechend ist er seither unser Ehrenvorsitzender. Übernommen wurde sein Posten von Ferdinand Reer, welcher diesen nunmehr auch seit 18 Jahren innehält. So zeigt sich anhand unserer letzten drei 1. Vorsitzenden einmal mehr die Kontinuität und Beständigkeit im Vereinsleben.

Neuer Major wurde im selben Jahr Alois Fischer. Er löste damit Richard Buchen ab, welcher zum Ehrenmajor ernannt wurde. Erstmalig fand in diesem Jahr eine gemeinsame Wanderung der Schützenvereine Heid und Römershagen statt.

1994 feierte das Dorf Römershagen sein 850-jähriges Bestehen in der Schützenhalle. Der Schützenverein Römershagen war in diesem Jahr außerdem Mitbegründer der 7er-Gemeinschaft der Gemeinde Wenden. In der Folge des 850-jährigen Bestehens des Dorfes Römershagen wurde in den  Jahren 1995 und 1996 vom Männergesangverein „Harmonie“ Dörnscheid und dem Schützenverein ein Erntedankfest veranstaltet, welches seit 1997 von der KfD Römershagen seither jährlich als Jakobimarkt weitergeführt wird.

Das größte Schützenfest der Vereinsgeschichte fand im Jahr 1996 anlässlich des 75-jährigen Vereinsbestehens statt, erstmalig mit Zapfenstreich, gespielt vom Musikverein „Treue“ Ottfingen. Regiert wurde dieses ganz besondere Jubiläum von Vater und Sohn: Alois Fischer als Kaiser und sein Sohn Kunibert als König. Im Rahmen dieses Jubiläumsschützenfestes veranstaltete man auch erstmalig ein Kinderkönigsschießen. Ebenfalls in diesem Jahr erfolgte die Gründung der Sportschützenabteilung.

Auch die erstmalige Veranstaltung eines Gemeindechorfestes durch den Männergesangverein Dörnscheid fand in der Schützenhalle statt, und zwar im Jahr 1997. Nebenbei erwähnt: In diesem Jahr spielte der Musikverein „Treue“ Ottfingen bereits das 25. Schützenfest in Folge in Römershagen.

Als Resultat der Gründung einer Sportschützenabteilung und aus der Notwendigkeit eines richtigen Gesellschaftsraumes im Dorf begann man im Jahr 1998 mit dem Bau eines Luftgewehrschießstandes und Gesellschaftsraumes an der Schützenhalle. Dieser Anbau wurde am 07.04.2001 eingeweiht. Im Dezember des Vorjahres wurde allerdings bereits das jährliche Gemeindepokalschießen erstmalig in Römershagen auf der schon fertiggestellten Schießbahn durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt waren am Anbau noch einige Restarbeiten zu erledigen, wie bspw. die Befestigung des Hallenvorplatzes durch Pflaster. Neben dem 80-jährigen Vereinsbestehen stellte in diesem Jahr der amtierende Major, Alois Fischer, sein Amt zur Verfügung. Er wurde durch Michael Stausberg ersetzt. Die Kaiserwürde errang in diesem Jahr Alois Klein.

Im Jahr 2002 besuchte man gemeinsam mit dem Musikverein „Treue“ Ottfingen das Jubiläumsschützenfest der bereits erwähnten Schützenfreunde aus Darup. Außerdem veranstaltete man gemeinsam mit den Schützenvereinen Heid und Brün erstmalig einen Schützenball des oberen Biggetals in der Schulturnhalle Rothemühle.

Zum besten Sportschützen des Vereins wurde im Rahmen eines internen Schießwettbewerbs 2004 Joachim Krause gekürt. Auf der Jahreshauptversammlung 2005 wurde auf Bestreben der Jungschützen des Vereins hin der Beschluss gefasst, erstmalig eine Jungschützenfahne anzuschaffen. Hierfür wurde bereits auf der Versammlung eine spontane Sammlung durchgeführt, welche bereits fast die vollen Anschaffungskosten einbrachte. Entsprechend zügig konnte die Fahne in Auftrag gegeben und schon zum kommenden Osterfest geweiht werden. Des Weiteren wurden die Uniformen der Jungschützen um einheitliche Westen erweitert, welche dankbarerweise von Elsbeth Krause geschneidert wurden.

Im Jahr 2006 erfüllte sich der 1. Vorsitzende des Vereins, Ferdinand Reer, einen weiteren Traum und ging als Sieger aus dem Kaiserschießen hervor.

Eine neue Jungschützenkette wurde im Jahr 2008 vom amtierenden Jungschützenkönigspaar, Matthis Reichstein und Claudia Zimmer, gestiftet. Generell wurden die Aktivitäten der Jungschützenabteilung in diesem Jahr in eine völlig neue Richtung geleitet durch die Gründung einer Jugendgruppe im Alter ab sechs Jahren. Diese Gruppe trifft sich seither regelmäßig zu Aktivitäten der Freizeitgestaltung, wie bspw. Fußballspielen, Bowling-Ausflügen oder Übernachtungsaktionen. Für diese Abteilung wurden im Jahr 2009 eigene Polo-Shirts angeschafft. Diese Form der Jugendarbeit ist eine wesentliche Stütze für die Zukunft und das Fortbestehen unseres Vereins, da ja gerade die Jugend unsere Zukunft ist.

(Der vorliegende Beitrag wurde von Matthis Reichstein und Ferdinand Reer ursprünglich für das Festbuch zum 90-jährigen Jubiläum im Juni 2011 verfasst.)